Jugendliche brauchen Mitsprache

Ein Coaching kann nur dann sinnvoll werden, wenn der Jugendliche grundsätzlich bereit ist, die Zusammenarbeit auszuprobieren. Deshalb klären wir gemeinsam, worum es gehen soll und welche Erwartungen die Beteiligten mitbringen.

Es geht nicht darum, elterliche Vorstellungen einfach durchzusetzen. Wir suchen Ziele, die für den Jugendlichen selbst Bedeutung haben und mit der Verantwortung der Eltern vereinbar sind.

Mögliche Themen

  • Mit Leistungsdruck und Erwartungen umgehen
  • Eigene Stärken, Bedürfnisse und Grenzen besser benennen
  • Freundschaften und Konflikte sortieren
  • Lernen und Alltag sinnvoller organisieren
  • Bildschirmzeiten und Familienregeln besprechen
  • Mit Veränderungen und neuen Lebensphasen umgehen
Kinderhände mit Holzfiguren auf einem gezeichneten Weg
Auch im Spiel können neue Perspektiven entstehen.

Aus Gedanken werden konkrete Schritte

Wir betrachten eine Situation, die sich wiederholt, und suchen nach Handlungsmöglichkeiten. Dazu können Gespräche, Perspektivwechsel oder das Ausprobieren eines schwierigen Gesprächs gehören. Das Tempo und die Methoden passen wir an den Jugendlichen an.

Die Zusammenarbeit darf regelmäßig überprüft werden: Ist das Ziel noch stimmig? Ist die Begleitung hilfreich? Braucht es einen anderen Weg?

Eltern einbeziehen und Privatsphäre achten

Vor Beginn legen wir fest, welche Rückmeldungen an Eltern sinnvoll sind und was der Jugendliche für sich besprechen kann. Sicherheit hat dabei Vorrang. Vertraulichkeit bedeutet keine Zusage, Gefährdungen geheim zu halten.

Bei psychischen Belastungen

Bei deutlichem Rückzug, anhaltenden Ängsten, Selbstverletzung oder anderen ernsthaften Belastungen sollte eine geeignete ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson einbezogen werden. YONCA bietet keine Diagnostik und keine Behandlung psychischer Erkrankungen.