Wenn Ihr Kind einen neuen Zugang braucht
Vielleicht heißt es bei jeder neuen Aufgabe sofort „Das kann ich nicht“. Vielleicht gibt es nach der Schule häufig Streit, während Ihr Kind kaum erzählt, was passiert ist. Sie müssen diese Situation nicht schon perfekt erklären können, um ein Gespräch anzufragen.
Im Coaching nehmen wir uns ein überschaubares Anliegen vor. Gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind überlegen wir, welche Veränderung hilfreich wäre und wie sich ein erster Schritt anfühlen könnte.
Wie läuft eine Kindercoaching-Stunde ab?
Ein Gespräch kann ein Anfang sein. Genauso können Stifte, Figuren, ein Spiel oder eine Zeichnung dabei helfen, miteinander in Kontakt zu kommen. Die Übungen passen zu Alter und Interesse des Kindes.
Ein mögliches Beispiel: Ihr Kind möchte sich eher trauen, in der Schule nachzufragen. Wir können hilfreiche Sätze sammeln und sie in einem Rollenspiel ausprobieren. Ihr Kind entscheidet mit, welcher Satz sich für es passend anfühlt. Das ist ein Beispiel für eine Arbeitsweise, kein Erfolgsversprechen.

Wobei ich begleiten kann
- Selbstvertrauen und der Umgang mit Fehlern
- Gefühle wahrnehmen und verständlich ausdrücken
- Schulstress und Organisation im Alltag
- Freundschaften, Grenzen und das Einholen von Hilfe
- Abschiede, Schulwechsel und andere Veränderungen
Eltern bleiben Teil des Prozesses
Vor dem ersten Kindertermin sprechen wir über Ihre Beobachtungen. Im weiteren Verlauf vereinbaren wir Rückmeldungen und überlegen, was sich zu Hause sinnvoll erproben lässt. Sie müssen dafür kein zusätzliches Trainingsprogramm durchführen. Es geht um Schritte, die in Ihren Alltag passen.
Wann Coaching nicht ausreicht
Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden, erheblichem Leidensdruck oder einer vermuteten psychischen Erkrankung ist fachliche Abklärung wichtig. Coaching stellt keine Diagnose und ersetzt keine Behandlung. Bei Mobbing oder Gewalt stehen Schutz und die Verantwortung der zuständigen Erwachsenen an erster Stelle.

